Linklaters berät Royal Bank of Scotland bei neuartiger Asset Based Finance-Struktur

Frankfurt 29. April 2015. Linklaters hat The Royal Bank of Scotland PLC bei der Beteiligung an einer innovativen Asset Based Finance-Struktur beraten. Diese wurde gemeinsam mit dem deutschen Kreditinstitut aufgesetzt, das das unterliegende Portfolio aus in GBP denominierten und mit briti-schen Grundsicherheiten besicherten Kreditforderungen generiert hat. Das (wiederaufstockbare) Portfolio wurde an eine Luxemburger Zweckgesellschaft (Special Purpose Vehicle) verkauft und übertragen. Die Assets sind im Refinanzierungsregister des deutschen Kreditinstituts registriert. Damit ist sichergestellt, dass sie durch eine Insolvenz des deutschen Kreditinstituts nicht beein-trächtigt wären.

Die Zweckgesellschaft refinanziert sich durch die Begebung zweier Tranchen von Schuldverschreibungen nach deutschem Recht mit einem Gesamtvolumen von rund 400 Mio. GBP. Beide Tranchen wurden initial von dem deutschen Kreditinstitut gezeichnet und unter einem Refinanzierungsarrangement nach englischem Recht weiterübertragen. Die Transaktion umfasst zudem Back-up Servicing und Back-up Account Strukturen.

Linklaters beriet unter der Federführung von Dr. Kurt Dittrich (Partner) und Dr. Burkhard Rinne (Counsel) (beide Capital Markets, Frankfurt). Weitere Teammitglieder waren Jördis Harbeck (Associate, Capital Markets, Frankfurt) und Andrew Vickery (Partner, Capital Markets, London).