Linklaters berät CSAV bei Business Combination Agreement von Hapag-Lloyd und UASC

Linklaters hat Compañía Sud Americana de Vapores S.A. (CSAV) im Zusammenhang mit dem Abschluss eines Business Combination Agreements zwischen der Hapag-Lloyd AG und der United Arab Shipping Company (UASC) beraten. Die chilenische CSAV ist mit 31,4 Prozent die größte Einzelaktionärin der seit Herbst 2015 börsennotierten Hapag-Lloyd. Als Ankeraktionäre unterstützen CSAV, die Stadt Hamburg und die Kühne Maritime GmbH die Transaktion und haben mit Hapag-Lloyd und der UASC ein Shareholder Support Agreement unterzeichnet.

CSAV, HGV (Stadt Hamburg) und Kühne Maritime bleiben Ankeraktionäre von Hapag-Lloyd. Die bisherigen Mehrheitsgesellschafter von UASC, Qatar Holding LLC (QH) und der Public Investment Fund des Königreichs Saudi Arabien (PIF) werden neue Kerngesellschafter von Hapag-Lloyd mit 14 Prozent (QH) und 10 Prozent (PIF). Mit dem Zusammenschluss von Hapag-Lloyd und UASC, der unter dem Vorbehalt der wettbewerbsrechtlichen Bestimmungen steht, schreitet die Konsolidierung in der Containerschifffahrt weiter voran.

Nach der Integration wird Hapag-Lloyd zu den fünf größten Containerreedereien der Welt zählen. Die Flotte wird 237 Schiffe mit einer Transportkapazität von insgesamt 1,6 Millionen TEU (Standardcontainer) umfassen. Das geplante jährliche Transportvolumen liegt bei rund 10 Millionen TEU. Das Unternehmen wird zudem größter Partner in der neuen "THE Alliance" sein, bestehend aus Hanjin, Hapag-Lloyd, K-Line, Mitsui O.S.K Lines, Nippon Yusen Kaisha und Yang Ming. Diese Allianz soll ihren Betrieb im April 2017 aufnehmen und alle Ost-West-Fahrtgebiete abdecken inklusive Asien-Mittlerer Osten/Persischer Golf und Rotes Meer.

Linklaters beriet unter Federführung von Wolfgang Sturm (Corporate/M&A, Düsseldorf). Weitere Teammitglieder waren Sebastian Goslar, Thorsten Henze und Karin Hribar (alle Corporate/M&A, Düsseldorf).